Bei Krankheit, Freizeitunfällen, Unglücksfällen, Kur und Erholungsaufenthalten, als auch Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, gebührt dem Arbeitnehmer eine Entgeltfortzahlung, wenn die betreffende Erkrankung die Fähigkeit zur Arbeit ausschliesst, und vom Arbeitnehmer nicht grob oder fahrlässig herbeigeführt wurde.
Dies muss dem Arbeitgeber aber rasch und unaufgefordert mitgeteilt werden. Eine ärztliche Bestätigung über die voraussichtliche Dauer und die Ursache der Arbeitsunfähigkeit muss auf Verlangen des Arbeitgebers vorgelegt werden können.
Weigert sich der Arbeitnehmer, oder kommt er diesen Pflichten aus anderen Gründen nicht nach, so verliert er für diesen Zeitraum seinen Entgeltanspruch. Die Melde und Nachweispflicht im Krankenstand sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Ebenso sind die Termine beim Kontrollarzt einzuhalten. Andernfalls kann der Krankenversicherungsträger die Auszahlung des Krankengeldes ganz oder teilweise stoppen.
Die Dauer der Entgeltfortzahlung ist nach der Dauer des Arbeitsverhältnisses gestaffelt. Bei 0 bis 5 Jahren Dienstverhältnis kann man mit vollem Entgelt bis zu 6 Wochen rechnen. Bei Arbeitsunfall 8 Wochen. Ab dem 26. Dienstjahr beträgt das volle Entgelt im Krankenstand aber schon 12 Wochen. Datunter gibt es noch Staffelungen vom 6. bis zum 15., und vom 16. bis zum 25. Dienstjahr.
© Photographer: Franz Pfluegl | Agency: Dreamstime.com
Von admin am 09.12.2008 um 09:35 Uhr
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Ein Krankenstand oder eine Pflegefreistellung darf vom Arbeitgeber nicht dazu missbraucht werden, den Arbeitgeber in diesem Zeitraum zum Urlaubsverbrauch zu nötigen. Während Krankenstand oder Pflegefreistellung darf niemals ein Urlaubsverbrauch vereinbart werden! Tritt der Krankenstand während eines Urlaubsverbrauches ein, so muss das nach drei Tagen unverzüglich dem Arbeitgeber gemeldet werden. Ebenso muss man seinem Arbeitgeber unaufgefordert [...]
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Von admin
am 04.12.2008 um 09:32 Uhr
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Der Arbeitnehmer hat das Recht, während dem Urlaub die gleiche Bezahlung zu geniessen, die er ohne Urlaub erhalten hätte. Möglicher Zweifel ist durch die Berechnung der im Durchschnitt letzten voll gearbeiteten 13 Wochen, unter Berücksichtigung von leistungsbezogenen Prämien und Zulagen sowie Überstunden, zu beseitigen. Unberücksichtigt bleiben nur Kilometergeld und Diäten. Urlaubsentgelt ist immer im Voraus, [...]
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am 04.12.2008 um 09:21 Uhr
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Üblicherweise wird ein nicht verbrauchter Urlaub als Resturlaub in das nächste Jahr übertragen. Grundsätzlich wird immer jener Urlaub aufgebraucht, der als der älterste Urlaubsanspruch aufscheint. Erst ab zwei Jahren kommt es zur Verjährung von Urlaubsanspruch. Und zwar ab dem Ende des Urlaubsjahres, in dem der Urlaub entstanden ist. Also innerhalb eines Jahres sollte man im [...]
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am 04.12.2008 um 08:56 Uhr
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Es ist dem Arbeitgeber nicht gestattet den Urlaub seinen Mitarbeitern einseitig aufzuzwingen. Beginn und Dauer des Urlaubs sollten vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Harmonie und verständnisvoller Eintracht abgesprochen werden. Allerdings muss der Arbeitnehmer auf betriebliche Erfordernisse Rücksicht nehmen. Doch auch der Arbeitgeber sollte bei der Urlaubsplanung seiner Arbeiter und Angestellten nicht auf stur schalten, und [...]
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Von admin
am 02.12.2008 um 09:38 Uhr
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Nach dem Urlaubsgesetz steht für jedes Arbeitsjahr ein ununterbrochen bezahlter Urlaub im Ausmass von 5 Wochen oder 30 Werktagen bzw. 25 Arbeitstagen zur Verfügung. Hat man die Dienstzeit von 25 Jahren erreicht, so erhöht sich der Urlaub auf sechs Wochen (36 Werktage bzw. 30 Arbeitstage). Das Urlaubsjahr beginnt mit dem Eintrittstag. Eine Umstellung auf das [...]
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Von admin
am 02.12.2008 um 09:06 Uhr
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Bei der Vereinbarung einer Überstundenpauschale, sollte man über seine durchschnittlich anfallenden Menge an Überstunden Bescheid wissen, und diese in der Überstundenpauschale auch abdecken. Werden auf einem längeren Zeitraum mehr Überstunden geleistet, als in der Pauschale abgedeckt werden, so müsste man diese zusätzlich abgelten. Überstundenpauschalen verstehen sich als Bestandteil des Entgelts, und dürfen vom Arbeitgeber ohne [...]
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Von admin
am 01.12.2008 um 12:44 Uhr
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Von Überstunden wird gesprochen, falls die gesetzlich zulässige wöchentliche oder tägliche Normalarbeitszeit überschritten wird. Die Normalarbeitszeit beträgt zur Zeit 40 Stunden pro Woche, oder 8 Stunden pro Tag. Wird ein Gleitzeit Guthaben übertragen, so gelten diese nicht als Überstunden. Die Anordnung von Überstunden darf vom Arbeitgeber nicht willkürlich erfolgen. Eine verpflichtende Leistung von Überstunden besteht [...]
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Von admin
am 01.12.2008 um 10:43 Uhr
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Unterschreitet die vereinbarte Wochenarbeitszeit im Durchschnitt die reguläre Normalarbeitszeit, so spricht man von einer Teilzeitbeschäftigung. Mehrarbeit ist für diese Teilzeitbeschäftigte nur dann zulässig, wenn dies gesetzlich oder vertraglich vorgesehen ist. Ebenso kann vom Teilzeitbeschäftigten Mehrarbeit geleistet werden, wenn erhöhter Arbeitsaufwand besteht, und eventuell zu berücksichtigende Interessen des Arbeitnehmers dem nichts entgegenzusetzen haben. Regelmässige Mehrarbeit ist [...]
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Von admin
am 01.12.2008 um 09:49 Uhr
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Es ist durchaus keine Seltenheit, und entspricht der Tradition des österreichischen Arbeitsleben, dass am Beginn eines Arbeitsverhältnisses eine Probzeit vereinbart wird. Der Sinn einer Probezeit liegt in einer raschen und unbürokratischen Vertragsauflösung begründet. Dies ist vor allem dann von grösstmöglicher Wichtigkeit, wenn berechtigte Zweifel an der Sinnhaftigkeit und der gewünschten Effizienz der Zusammenarbeit bestehen oder [...]
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am 28.11.2008 um 17:50 Uhr
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Der Dienstzettel gibt über die wesentlichen Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis Auskunft. Der Beginn und das Ende des Arbeitsverhältnisses sind darin vermerkt. Ebenso wird über die Kündigungsfristen, und die vorgesehene Verwendung des Arbeitsnehmers informiert. Der Arbeitszeit, als auch dem Entgelt und Urlaubsanspruch, wird im Dienstzettel erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. Ein Dienstzettel ist für jedes Arbeitsverhältnis [...]
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Von admin
am 28.11.2008 um 16:20 Uhr
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In der Bewerbung, beziehungsweise im Vorstellungsgespräch, sollte der Arbeitssuchende wichtige Angaben über eventuelle Behinderungen, Krankheiten, Präsenzdienst, und Strafantritte nicht verschweigen. Alle Fragen des Arbeitgebers müssen wahrheitsgemäss beantwortet werden. Eine bestehende Schwangerschaft muss nach Meinung des Obersten Gerichtshofes aber nicht gemeldet werden. Das gilt auch für getilgte Vorstrafen. Untersuchungen und psychologische Tests sind nur mit dem [...]
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Von admin
am 27.11.2008 um 10:17 Uhr
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Überwachung am Arbeitsplatz ist ein sehr heikles Thema, und entspricht scheinbar einer neuer Mode von Unternehmern, den technologischen Fortschritt von Überwachungssystemen zu nutzen, um seine Arbeiter und Angestellten einfach und bequem einer besonderen Aufmerksamkeit widmen zu können. Unter “Überwachung am Arbeitsplatz” fällt eine Überwachung mittels einer Videokamera, als auch das die Tätigkeit das Besuchen von [...]
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Von admin
am 22.09.2008 um 07:15 Uhr
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Üblicherweise wird ein nicht verbrauchter Urlaub als Resturlaub in das nächste Jahr übertragen. Grundsätzlich wird immer jener Urlaub aufgebraucht, der als der älterste Urlaubsanspruch aufscheint. Erst ab zwei Jahren kommt es zur Verjährung von Urlaubsanspruch. Und zwar ab dem Ende des Urlaubsjahres, in dem der Urlaub entstanden ist. Also innerhalb eines Jahres sollte man im [...]
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Von admin
am 04.12.2004 um 08:51 Uhr
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