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Informationen aller Art aus Österreich

Schenkung ohne Schenkungssteuer oder Erbschaftssteuer

Mit der Schenkung eines wertvollen Objektes kann man anderen Menschen oft eine grosse Freude bereiten. Um eine Schenkung aber korrekt und einwandfrei abwickeln zu können, muss der Beschenkte mit der Zuwendung einverstanden sein.

Wird das Geschenk nicht unmittelbar übergeben, muss die Schenkung durch einen Schenkungsvertrag in Form eines Notariatsaktes schriftlich festgehalten werden.

Wenn es sich der freigebige Schenker mit dem verschenkten Objekt doch noch einmal anders überlegen sollte, muss er einige grundsätzlichen Dinge dabei beachten um mit seiner Forderung auch Erfolg zu haben.

Der Beschenkte muss sich durch groben Undank beim Schenker unbeliebt gemacht haben. Unter einem “groben Undank” versteht man gerichtlich strafbare Handlungen gegen den Wohltäter oder dessen Familie.

Auch bei einem finanziellen Notstand des Geschenkgebers könnte der Wohltäter sein Geschenk erfolgreich zurückfordern.

Nach 3 Jahren ist die Frist ein Geschenk wieder zurückfordern zu können aber dann verstrichen.

Eine Schenkung kann aber auch wegen eines Irrtums nachträglich widerrufen werden. Zum Beispiel wenn der Schenkende von falschen Annahmen ausgegangen ist, und bei Kenntnis der Sachlage die Schenkung nicht oder anders gemacht hätte. Doch auch in diesem Falle wäre nach 3 Jahren die Möglichkeit dieser Option endgültig verstrichen.

Bei einer Schenkung zu Lebzeiten ällt das Schenkungsobkekt nicht mehr in den Nachlass. Seit dem 1. August 2008 fällt keine Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer mehr an!


Enterben: die Enterbung

Es ist möglich jemanden den Pflichtteil eines Testaments zur Gänze zu entziehen. Dies geschieht durch eine Erklärung im Testament, und man muss dabei einige Dinge beachten, welche bei folgenden Verstössen in Kraft treten, und das Enterben möglich machen. – der Pflichtberechtigte hat dem Erblasser im Notstand nicht geholfen – der Pflichtberechtigte ist zu einer lebenslangen [...]

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Testament Pflichtanteil

Der Pflichtanteil eines Testaments umfasst einen bestimmten Mindestanteil für Ehegatten und deren Nachkommen am Nachlass des Verstorbenen. Nur wenn keine Kinder vorhanden sind, können auch Vorfahren einen Anspruch auf den Pflichtteil stellen. Die Höhe des Pflichtteils ist immer vom gesetzlichen Erbrecht abhängig. Ehegatten und Nachkommen des Erblassers können mit der Hälfte des gesetzlichen Erbanspruches rechnen. [...]

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Vermächtnis

Von einem Vermächtnis wird dann gesprochen, wenn der Verstorbene nur einzelne genau bestimmte Sachen oder Gegenstände einer gewissen Person vermacht hat. Der Begünstigte des Vermächtnisses hat nur Anspruch auf eben diese Sachen oder Gegenstände, und kann keine Forderungen auf den Nachlass stellen. Der Begünstigte eines Vermächtnisses haftet niemals für die Schulden des Verstorbenen. Bevor der [...]

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Testament Widerruf

Der Erblasser kann sein Testament jederzeit ergänzen, abändern, oder auch ganz widerrufen. Ebenso kann ein beim Notar oder Bezirksgericht hinterlegtes Testament jederzeit zurückverlangt und vernichtet werden. Als die sicherste Methode des Widerrufs eines Testamentes gilt das Zerreissen und Verbrennen des Dokuments mit samt allen Gleichschriften. Entscheidet sich der Erblasser aber für einen gewaltlosen Widerruf, so [...]

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Mündliches Testament

Ein mündliches Testament kommt dadurch zustande, indem der Erblasser seinen letzten Willen vor drei fähigen Zeugen erklärt. Als fähige Testamentszeugen gelten Personen die das 18. Lebensjahr vollendet haben, im Vollbesitz der Verstandeskraft sind, und weder taub, noch blind, oder stumm sind. Ebenso dürfen die fähigen Testamentszeugen mit den im Testament bedachten Erben weder verwandt noch [...]

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Fremdhändiges Testament

Unter einem fremdhändigen Testament versteht man ein Testament, welches auf einer Schreibmaschine, einem PC oder Laptop, oder handschriftlich von einer anderen Person verfasst wurde. Um die Gültigkeit eines solchen Testaments zu gewährleisten, muss es vom Erblasser selbst, als auch von drei fähigen Zeugen als “ersuchte Testamentszeugen” eigenhändig unterschrieben werden. Mindestens zwei der drei Testamentszeugen müssen [...]

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Eigenhändiges Testament

Unter einem “Eigenhändigen Testament” versteht man einen Text, der vollständig vom Erblasser selbst handschriftlich geschrieben wurde, und am Ende des Textes seine Unterschrift mit Vor und Zunamen beinhaltet. Der Vorname alleine oder eine übliche Familienbezeichnung wie zum Beispiel “Euer Papa” ist nur dann zulässig, wenn kein Zweifel an der Identität des Verfassers besteht. Testamente über [...]

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Testament

Wurde kein oder nur ein ungültiges Testament gemacht, so geht der gesamte Nachlass an die gesetzlichen Erben. Will man also jemand besonderen mit seinem Erbe beglücken, so sollte man unbedingt die strengen Formvorschriften genauestens einhalten. Beim Testament sollte man auch beachten dass Lebensgefährten kein gesetzliches Erbrecht haben. Diese können deshalb nur durch eine letztwillige Verfügung [...]

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Ehevertrag

Seit einigen Jahren gibt es nun schon Diskussionen ob der Abschluss von Eheverträgen gesetzlich verankert werden soll oder nicht. Ein abgeschlossener Ehevertrag hat beim Eingehen in eine Ehe sämtliche gegenwärtigen und künftigen finanziellen und vermögensrechtlichen Belange zu regeln, und soll die gegenseitigen ehelichen Rechte und Pflichten festlegen. Als Vorteil einer solchen Vereinbarung wird die Verdeutlichung [...]

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Gütertrennung bei Scheidung: es gibt Alternativen!

Wird bei einer Scheidung die Gütertrennung nach allen gesetzlichen Regelungen radikal und konsequent angewendet, so kommt es erfahrungsgemäss fast immer zu einer klaren, und den schwierigen Umständen entsprechenden fairen Lösung. Im Normalfall sind die Vermögensverhältnisse während der Ehe so geregelt, dass der Gesetzgeber eben diese Gütertrennung vorsieht. Es gibt aber auch Alternativen zur Gütertrennung. Eine [...]

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Vermögensverhältnisse während und nach der Ehe

Die Vermögensverhältnisse während der Ehe sind im Normalfall so geregelt, dass der Gesetzgeber eine Gütertrennung vorsieht. Was versteht man nun unter dem Begriff der Gütertrennung? Jeder darf sein Eigentum behalten, was er selbst in die Ehe eingebracht hat. Dabei versteht man alle Gegenstände die bereits zum Zeitpunkt der Eheschliessung im Besitz des jeweiligen Ehepartners waren. [...]

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Eheschliessung: Heiraten in Österreich

Um in der Alpenrepublik des Heiratens mächtig zu sein, muss man sich zumindest als volljährig bezeichnen können. Das heisst, man muss das 18. Lebensjahr vollendet haben, um eine Ehe eingehen zu können. Es gibt aber auch eine Ausnahme. Diese Ausnahme kann bewirkt werden, wenn eine Person das 16. Lebensjahr vollendet hat, und der zukünfte Ehegatte [...]

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Partnervermittlung

Die Sehnsucht und Leidenschaft nach Zweisamkeit treibt Männer und Frauen schon seit Menschengedenken die Arme von skrupellosen Partnervermittlern, welche ihren liebeshungrigen Kunden den idealen Traumtyp versprechen, und dazu auch noch ein absolut sorgenfreies Leben in Glück und in der Liebe. In der Regel läuft das so ab, dass ein Vertrag ausverhandelt wird, in dem sich [...]

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Entgeltfortzahlung im Krankenstand

Bei Krankheit, Freizeitunfällen, Unglücksfällen, Kur und Erholungsaufenthalten, als auch Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, gebührt dem Arbeitnehmer eine Entgeltfortzahlung, wenn die betreffende Erkrankung die Fähigkeit zur Arbeit ausschliesst, und vom Arbeitnehmer nicht grob oder fahrlässig herbeigeführt wurde. Dies muss dem Arbeitgeber aber rasch und unaufgefordert mitgeteilt werden. Eine ärztliche Bestätigung über die voraussichtliche Dauer und die Ursache [...]

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Krankenstand im Urlaub

Ein Krankenstand oder eine Pflegefreistellung darf vom Arbeitgeber nicht dazu missbraucht werden, den Arbeitgeber in diesem Zeitraum zum Urlaubsverbrauch zu nötigen. Während Krankenstand oder Pflegefreistellung darf niemals ein Urlaubsverbrauch vereinbart werden! Tritt der Krankenstand während eines Urlaubsverbrauches ein, so muss das nach drei Tagen unverzüglich dem Arbeitgeber gemeldet werden. Ebenso muss man seinem Arbeitgeber unaufgefordert [...]

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Urlaubsentgelt

Der Arbeitnehmer hat das Recht, während dem Urlaub die gleiche Bezahlung zu geniessen, die er ohne Urlaub erhalten hätte. Möglicher Zweifel ist durch die Berechnung der im Durchschnitt letzten voll gearbeiteten 13 Wochen, unter Berücksichtigung von leistungsbezogenen Prämien und Zulagen sowie Überstunden, zu beseitigen. Unberücksichtigt bleiben nur Kilometergeld und Diäten. Urlaubsentgelt ist immer im Voraus, [...]

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Urlaub: Verjährung von Urlaubsanspruch

Üblicherweise wird ein nicht verbrauchter Urlaub als Resturlaub in das nächste Jahr übertragen. Grundsätzlich wird immer jener Urlaub aufgebraucht, der als der älterste Urlaubsanspruch aufscheint. Erst ab zwei Jahren kommt es zur Verjährung von Urlaubsanspruch. Und zwar ab dem Ende des Urlaubsjahres, in dem der Urlaub entstanden ist. Also innerhalb eines Jahres sollte man im [...]

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Urlaub nehmen: Urlaubsverbrauch

Es ist dem Arbeitgeber nicht gestattet den Urlaub seinen Mitarbeitern einseitig aufzuzwingen. Beginn und Dauer des Urlaubs sollten vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Harmonie und verständnisvoller Eintracht abgesprochen werden. Allerdings muss der Arbeitnehmer auf betriebliche Erfordernisse Rücksicht nehmen. Doch auch der Arbeitgeber sollte bei der Urlaubsplanung seiner Arbeiter und Angestellten nicht auf stur schalten, und [...]

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Urlaubsanspruch

Nach dem Urlaubsgesetz steht für jedes Arbeitsjahr ein ununterbrochen bezahlter Urlaub im Ausmass von 5 Wochen oder 30 Werktagen bzw. 25 Arbeitstagen zur Verfügung. Hat man die Dienstzeit von 25 Jahren erreicht, so erhöht sich der Urlaub auf sechs Wochen (36 Werktage bzw. 30 Arbeitstage). Das Urlaubsjahr beginnt mit dem Eintrittstag. Eine Umstellung auf das [...]

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Überstundenpauschale

Bei der Vereinbarung einer Überstundenpauschale, sollte man über seine durchschnittlich anfallenden Menge an Überstunden Bescheid wissen, und diese in der Überstundenpauschale auch abdecken. Werden auf einem längeren Zeitraum mehr Überstunden geleistet, als in der Pauschale abgedeckt werden, so müsste man diese zusätzlich abgelten. Überstundenpauschalen verstehen sich als Bestandteil des Entgelts, und dürfen vom Arbeitgeber ohne [...]

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Überstunden

Von Überstunden wird gesprochen, falls die gesetzlich zulässige wöchentliche oder tägliche Normalarbeitszeit überschritten wird. Die Normalarbeitszeit beträgt zur Zeit 40 Stunden pro Woche, oder 8 Stunden pro Tag. Wird ein Gleitzeit Guthaben übertragen, so gelten diese nicht als Überstunden. Die Anordnung von Überstunden darf vom Arbeitgeber nicht willkürlich erfolgen. Eine verpflichtende Leistung von Überstunden besteht [...]

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Teilzeitbeschäftigung

Unterschreitet die vereinbarte Wochenarbeitszeit im Durchschnitt die reguläre Normalarbeitszeit, so spricht man von einer Teilzeitbeschäftigung. Mehrarbeit ist für diese Teilzeitbeschäftigte nur dann zulässig, wenn dies gesetzlich oder vertraglich vorgesehen ist. Ebenso kann vom Teilzeitbeschäftigten Mehrarbeit geleistet werden, wenn erhöhter Arbeitsaufwand besteht, und eventuell zu berücksichtigende Interessen des Arbeitnehmers dem nichts entgegenzusetzen haben. Regelmässige Mehrarbeit ist [...]

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